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Set it up – Die richtige Vorbereitung für eine gelungene Rede

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Was Du vor Deiner Rede erledigt haben solltest

Unvorbereitet eine Rede halten – kann man machen. Sogenannte Stegreifreden sind sogar eine gute Übung für Deine Redefertigkeiten. Ist man allerdings für einen Vortrag gebucht oder hält eine Präsentation vor einem Kunden, dann bereitet man sich lieber vor. Zum Einen für Dich selbst: Niemand steht gerne im Rampenlicht und fabriziert irgendwelchen Unsinn. Außerdem ist es für Deinen Körper schon stressig genug, wenn eine besondere Redesituation bevor steht. Du solltest also alles tun, um Stress zu reduzieren. Zum Anderen für Deine Zuhörer: Sie bezahlen Dich nicht nur, sondern schenken Dir auch einen Teil ihrer wertvollen Zeit.

Damit Deine Rede geschmeidig ablaufen kann und Du Deine Zuhörer ohne große Zwischenfälle begeistern kannst, gibt es einige Dinge, die Du vorab sicher stellen kannst:

◻️ Kenne Dein Zeug

Bevor Du Deine Rede auf die Bühne bringst, übe. Und zwar laut und vor dem Spiegel. Wenn Du die Rede drei- oder viermal geübt hast, kennst Du die wesentlichen Punkte auswendig und kannst auch ohne Powerpoint-Folien alle Kernpunkte Deinem Publikum mitteilen.

Präsentieren, Stimme trainieren

◻️ „Was Du nicht im Kopf hast…

… hast Du in den Beinen.“ Schlecht allerdings, wenn Laptop, USB-Stick oder wichtige Kabel ein paar hundert Kilometer weit weg auf Deinem Schreibtisch liegen. Checke also bevor Du losfährst gründlich, ob Du alles eingepackt hast.
Frage am besten beim Veranstalter nach, welche Ausstattung der Veranstaltungsraum hat. So reduzierst Du die Wahrscheinlichkeit böse Überraschungen kurz vor Deinem Vortrag zu erleben.

◻️ Sei frühzeitig am Veranstaltungsort

Abgehetzt und fünf Minuten vor Beginn der Rede am Veranstaltungsort anzukommen ist keine gute Idee. Es baut sich noch mehr Nervosität auf und Du hast keine Chance hinter die folgenden Punkte der Checkliste ein Häkchen zu machen. Geschweige denn in die wichtige Phase der Konzentration zu kommen.
Wenn Du Dich zeitig auf den Weg machst, sind auch Bahnverspätungen, kleine Staus oder Umwege, weil die Wegbeschreibung doch nicht so genau ist, kein Problem.

◻️ Technik-Test

Verwendest Du eine Powerpoint-Präsentation, vielleicht sogar Musik oder ein Video – teste in jedem Fall VOR der Präsentation, ob alle Kabel und Adapter passen, ob Audio und Video funktionieren und ob die Lautstärke richtig eingestellt ist.
In einigen Locations gibt es Techniker, die Dich mit Mikrofon und Fernbedienung ausstatten und Dich beim Anschluss Deiner Geräte unterstützen. Informiere Dich vorab, wer Dein Ansprechpartner ist und lasse Dir gegebenenfalls die Nummer geben.

◻️ Check Raum und Bühne aus

In welchem Raum findet die Präsentation oder Rede statt? Ist er groß, klein, hell, dunkel? Wo befindet sich die Bühne? Sitzen die Zuhörer direkt vor mir oder fünf Meter entfernt?

Kann ich ja sowieso nichts dran verändern – denkst Du? Stimmt nicht ganz: Kleine Veränderungen kannst Du meist in die Wege leiten, wenn Du rechtzeitig fragst. Beispielsweise für mehr Licht sorgen, wenn es zu dunkel ist oder die Klimaanlage aufdrehen, wenn der Raum einer Sauna gleicht.
Außerdem kannst Du Dich auf den Raum einstellen: Setze Dich in den Saal und bekomme ein Gefühl dafür, was das Publikum sieht. Lerne die Bühne kennen, indem Du Dich auf ihr bewegst. So schaffst Du Dir ein Gefühl von Sicherheit im Raum.

◻️ Konzentration und Vorfreude, bitte.

Jeder hat seine Art sich unmittelbar vor dem Auftritt zu konzentrieren und sich in die richtige Stimmung zu bringen. Doch was Du dafür auf jeden Fall brauchst, sind ein paar Minuten Zeit. Stolpere also nicht aus einem Gespräch, Telefonat oder einer Diskussion auf die Bühne, sondern fokussiere Dich an einem ruhigen Ort. Neben all der Konzentration vergiss nicht Dich auch auf Deine Zuhörer zu freuen. Alle sind extra gekommen, um Dir zuzuhören – genieße es.

◻️ Let’s come together – right now

Es ist soweit: Die Zuhörer werden in den Raum oder Saal gelassen. Doch was ist das? Der Raum ist riesig und die Anzahl der Zuhörer im Verhältnis zu den Stühlen viel zu gering – unangenehm, ja fast peinlich. Aber: Keine Panik und vor allem nicht einfach anfangen und so tun als ob die Leere im Raum nicht da wäre. Denn auch die wenigen Einzelpersonen, die einsam auf ihrem Platz sitzen, bemerken die leeren Stühle – ganz sicher. Statt positiver Energie, breitet sich ein unangenehmes Gefühl bei allen Beteiligten aus. Damit es nicht bei dieser peinlich berührten Stimmung bleibt, bitte Deine Zuhörer zusammenzurücken. Die Leere im Raum wird dadurch natürlich nicht verschwinden, doch für Dich wird es wesentlich einfacher mit ihr zu arbeiten. Die Zuhörer fühlen sich wieder wohler und ein Gemeinschaftsgefühl entsteht. Außerdem kannst Du sehr viel leichter das Publikum direkt ansprechen und brauchst die Augenpaare in dem leeren Saal nicht erst suchen.

Jetzt steht Deiner begeisternden Rede – zumindest was das Setting betrifft – nichts mehr im Weg. Was hast Du bereits für Erfahrungen mit Veranstaltungsorten, Veranstaltern und Deinem Präsentations-Setting gemacht?

Hier geht’s zum Download der Checkliste.

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