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How to…reach your goals – Wie erreiche ich meine Ziele?

 In Allgemein, Innere Haltung, Sonstiges

Das neue Jahr steht vor der Tür und die Frage nach guten Vorsätzen scheint damit obligatorisch zusammenzuhängen.

Artikel werden darüber geschrieben und plötzlich liest man überall die Frage „Und was sind Deine ganz persönlichen Vorsätze für das neue Jahr?“ Und immer häufiger höre ich die Reaktion – „Ach, die halte ich sowieso nie ein“ oder man kann im Netz Sprüche lesen wie: „Mein Ziel für 2017 ist es, die Ziele von 2016 zu erreichen, die ich mir 2015 gesetzt habe, weil ich mir 2014 vorgenommen habe das zu erledigen, was ich 2013 geplant habe, weil ich es 2012 nicht geschafft habe, die Ziele von 2011 umzusetzen!“.

Darüber kann vermutlich fast jeder schmunzeln und entdeckt ein Stückchen Wahrheit darin. Aber heißt das, dass die Sache mit den Vorsätzen dann sowieso wenig Sinn macht und Ziele vielleicht sogar überflüssig sind?

Meine Meinung: Ein ganz klares NEIN! Es macht absolut Sinn sich Ziele zu setzen und diese klar zu verfolgen, denn

„Nur wer sein Ziel kennt, findet seinen Weg.“

– da halte ich es mit Lao Tse. Und nur wer sein Ziel kennt weiß, ob er gerade auf sein Ziel hinarbeitet oder davon weg. Wer allerdings diese Vorsätze und Ziele an Silvester um 2 Uhr morgens mit ein wenig Alkohol im Blut seinem besten Freund in Ohr lallt und sich dann am Ende des Jahres ärgert, weil er keins der persönlichen Ziele erreicht hat, der darf sich nicht wundern…

Denn: Um die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung zu erhöhen, bedarf es ein möglichst klar definiertes Ziel und Techniken, die unser Gehirn auf diese Zielerreichung „programmieren“. 

Das smarte Ziel

Zum ersten Punkt, der Zieldefinition. Hierfür gibt es eine ganz einfache Hilfestellung: Die SMART-Kriterien. SMART setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Kriterien zusammen: S für spezifisch (möglichst genau, ohne Negation und in der Gegenwart formuliert), M für messbar (woran kannst Du festmachen/erkennst Du, dass Du das Ziel erreicht hast?), A für attraktiv (das Erreichen des Ziels muss für Dich wirklich lohnend, gewinnbringend sein), R für realistisch (das Ziel muss von Dir selbst erreichbar sein – ohne Dich in Abhängigkeit von anderen begeben zu müssen) und T für terminiert (Wann genau soll Dein Ziel erreicht sein?).

Wenn Du Dein Ziel nach diesen Kriterien formulierst und – ganz wichtig – schriftlich festhältst, kommst Du erwiesenermaßen Deiner Zielerreichung ein ganzes Stück näher.

Visualisierung als „Brain-hack“

Eine weitere Möglichkeit die Chancen auf Zielerreichung zu erhöhen, ist die Visualisierung Deines Ziels. Eine sehr schöne Idee ist meiner Meinung nach die Erstellung eines „Goal Boards“ oder „Vision Boards“: Werde kreativ und schneide aus Zeitungen oder Zeitschriften Bilder aus, lass Fotos entwickeln, schreibe Schlagwörter dazu, die für Deine Ziele stehen. Du kannst so ein Vision Board sowohl für Deine Langzeit-Ziele als auch für Kurzzeit-Ziele basteln.

Um Dein Unterbewusstsein damit tatsächlich zu beeinflussen ist es wichtig, dass es an einer prominenten Stelle in Deiner Wohnung oder Deinem Arbeitsplatz hängt, so dass Du es ständig siehst.

Einer von sämtlichen wertvollen Tipps aus dem Hörbuch  „The Inner Game“  (bekommst Du übrigens hier von ihm geschenkt – danke dafür :-)) von Alexander Hartmann zum Thema Ziele ist folgender: Schreibe Dir vier Deiner Ziele jeden Morgen jeweils vier Mal auf. Suche Dir jeden Morgen ein Ziel davon aus und visualisiere es zusätzlich in Gedanken. Denke an einen Moment, an dem Du das Ziel bereits erreicht hast: Wie fühlt es sich an? Wo bist Du und mit wem? Was tust Du? usw….

Diese Übung dauert insgesamt vielleicht fünf Minuten und Du brauchst nur einen Block und Stift – ist also für jeden leicht täglich umzusetzen.

Was ist Dein „Warum“?

Neben all diesen „Hacks“ die Dein Gehirn auf die Erreichung Deiner Ziele programmieren und Dir helfen Deine Entscheidungen in Richtung Deiner Ziele zu treffen, finde ich drei weitere Gedanken zu Deinem Ziel wichtig:

  1. Was steht eigentlich hinter dem Ziel? Was ist Dein Warum? Was ist der Sinn und Zweck Deines Ziels? Was ist das große Ziel dahinter? Wozu ist es gut, das Ziel zu erreichen? Und was wird nach der Erreichung des Ziels kommen?
  2. Welche Auswirkungen hat das Erreichen des Ziels auf andere Lebensbereiche und gibt es mögliche Auswirkungen auf auf Dein Umfeld?
  3. Kannst Du bereits mögliche Schwierigkeiten auf dem Weg zum Ziel erkennen? Was könnte Dich ablenken? Und was kannst Du dann tun, um auf dem Weg zu bleiben?

Ein Ziel, das erreicht werden will, bedeutet immer Arbeit und verlangt Durchhaltevermögen und Inspiration. Ein klar formuliertes Ziel erleichtert die fokussierte Arbeit an Dir selbst, an einer Idee oder einem Projekt. Es macht Erfolge messbar und motiviert auf diese Weise.

Überprüfe zwischendurch immer mal wieder, ob das Ziel noch aktuell ist und ob alle Kriterien für Dich passen. Falls ein Kriterium nicht mehr passt, dann passe Dein Ziel an und lasse Dich nicht von dem ersten formulierten Ziel versklaven.

Und dann: KOMM INS TUN! Wie Tony Robbins so schön sagt: 

„Take massive, determined action.“

Was sind Deine Ziele für das nächste Jahr? Ab an den Schreibtisch und Deine Ziele für 2017 präzise formulieren. An den Feiertagen hast Du sicherlich ein paar Stunden Zeit Dich mit dem Vision Board zu beschäftigen und einen Block für die tägliche Ziele-Aufschreiben-Routine zu besorgen 🙂

Viel Spaß dabei!

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  • […] Setze Dir konkrete Ziele – auch wenn Dir das vielleicht mühsam erscheint und sicherlich auch nicht immer leicht zu formulieren ist, schreibe wirklich genau auf, was Du Dir von dem Training erhoffst. Was genau möchtest Du mit dem Stimmtraining erreichen? Wenn das Training erfolgreich war, woran merkst Du es? … Mehr zum Thema Ziele, findest Du hier. […]

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