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Die Macht der Gewohnheit

 In Entspannung, Gehirn, Innere Haltung, Kommunikation, Körperarbeit, Music, Selbstbestimmung, Selbstbestimmung, Selbstbewusstsein, Singen, Zeit

VON ENTSCHEIDUNGEN ZU GEWOHNHEITEN

Der Wecker klingelt um 05:30 Uhr und ich klettere aus meinem Hochbett, stell den Wecker aus, gehe ins Bad und dann auf meine Yogamatte. Mindestens 15 Minuten gönne ich mir jeden Morgen bevor ich den Tisch für die anderen decke und meinen Kaffee genieße. Es gab eine Zeit, in der jede dieser Tätigkeit noch eine bewusste Entscheidung war, die mein Gehirn die Kraft des Abwägens gekostet hat. Inzwischen sind es Gewohnheiten, die mich durch den Tag lenken und die automatisch ohne große Hirnleistung stattfinden.
Forscher erklären, dass zwischen 30 und 50 Prozent unserer Tätigkeiten Gewohnheiten sind. Es gibt Gewohnheiten, die uns guttun, weil sie unseren Zielen entsprechen, uns nützen, weil wir Zeit sparen oder sogar lebenswichtig sind, weil sie uns schützen. Andere kosten uns Zeit und Energie und schaden im schlimmsten Fall unserer Gesundheit.

GEGENWART UND VERGANGENHEIT

Ich könnte auch meine Morgenroutine meines Gegenwarts-Ichs und meines Vergangenheits-Ich vergleichen. Ersteres habe ich bereits oben beschrieben. Letzteres stand (nach einer durchgefeierten Nacht) um 04:00 Uhr auf, zündete sich die erste Zigarette (eine von vielen) auf dem Weg in die Küche an, wo es den ersten (von vielen) Kaffees aufsetzte, den es dann im Bad trank, bevor es zur Arbeit ins Hotel hetzte.
Frühstück-Fehlanzeige, Schlaf- Mangelware. Welche dieser Gewohnheiten nun die zum Überleben Nützlichere war, lass ich Dich beurteilen.

WIEDERHOLUNG

Gewohnheiten sind also Verhaltensweise, die wir durch regelmäßiges Wiederholen in unser Gehirn programmieren. Sie werden zu automatischen Handlungen, ohne dass unser Gehirn uns signalisiert, welche davon nützlich oder unnütz sind. Das macht es so schwer, unnütze Gewohnheiten abzulegen. Wir müssen unser Gehirn umprogrammieren, es mit neuen, positiven Handlungswiederholungen überlisten, um neue Gewohnheiten zu etablieren. Gewohnheiten haben ihren Ursprung in einer bewusst getroffenen Entscheidung, funktionieren dann aber nach dem immer gleichen Muster. Auslöser, Routinehandlung, Belohnung. Das ist ein kleines bisschen wie Suchtbefriedigung, denn die „Belohnung“ erzeugt ein Verlangen im Gehirn.

WIE WIR UNSER GEHIRN BESCHUMMELN

Wenn ich meinem Gehirn vorgaukele, dass ich UNBEDINGT JEDEN Morgen ganz viel Obst und Gemüse essen muss, wird es zur Gewohnheit und fehlt mir, wenn ich es mal nicht tue.
Wenn ich den Tag mit Musik und ausgelassenem Singen beginne und das oft genug wiederhole, wird mein Gehirn auch das programmieren. Musik und Gesang werden ausgelöst, wenn ich z. B. im Bad ankomme, das Singen selbst ist die Handlung und das daraus entstehende wohlige Gefühl wird die Handlung, die ein Verlangen erzeugt, jeden Tag mit singen zu beginnen. An diesem Punkt hat das Gehirn einfach nichts mehr zu tun. Es passiert einfach. Darum ist es auch leichter, alte, womöglich unnütze Gewohnheiten durch neue, sinnvolle zu ersetzen, als zu versuchen, Erstere einfach einzustellen.

Deine Natascha

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Welche sind Deine aktuellen Gewohnheiten?
Nützen oder schaden sie Dir?
Welche davon möchtest Du gerne ändern?


P.S.
Wenn Du gerne singst oder singen lernen möchtest, empfehle ich Dir den Blog von Singste?!.
Die Gelegenheit eine neue Gewohnheit zu etablieren 😀

Als kleine, aber feine Weihnachts-Schmankerl, bekommst Du hier geballtes Fachwissen zu den Themen Stimmstörungen und Charisma.
Nimm Dir Zeit, eine Tasse Tee und hör Dir an, was die beiden Damen zu sagen haben.

 

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