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Gewohnheiten, die Dich stärken (Teil 2)

 In Allgemein, Entspannung, Gehirn, Innere Haltung, Sonstiges

Welche Gewohnheiten und Rituale bringen Dich vorwärts?

Bereiche, in denen gute Gewohnheiten Dich stärker machen:

Im ersten Teil hast Du schon einiges über Gewohnheiten erfahren und Dich vielleicht schon mit den Bereichen beschäftigt, in denen Du lästige Gewohnheiten aufgespürt hast. Falls Du noch keine Idee hattest und Dich inspirieren lassen willst, dann lies weiter…

Dankbarkeit

Nicht diskutabel. Bitte, bitte etabliere eine TÄGLICHE Dankbarkeitsroutine, am besten morgens bevor Du in den Tag startest und bevor Du das Licht ausmachst und schlafen gehst. Alleine dieses eine kleine Ritual hebt Deine Lebensqualität nach wenigen Tagen so enorm an, dass es an Zauberei grenzt.

Ein wichtiger Punkt: Während Du die kleinen und großen Dinge aufschreibst (!), für die Du dankbar bist, fühle diese Dankbarkeit auch wirklich!

Körper/Gesundheit

Bewegung baut Stress ab, stärkt das Herz-Kreislaufsystem und macht Spaß: Finde die richtige Art von Bewegung für Dich, nicht alle von uns mögen Crossfit oder Fußball oder Zumba. Es gibt hunderte Alternativen. Was ist Deine? Was fühlt sich für Dich besonders gut an?

Achte auf eine tiefe Atmung und ein ausgewogenes Verhältnis von Kräftigung und Dehnung, damit Du beweglich bleibst und den Stoffwechsel gut anregst.

Eine ausgewogene, regelmäßige Ernährung stellt sicher, dass Du leistungsfähig bist und bleibst. Viel Gemüse und selbst gekochtes ist viel besser als Fertiggerichte oder Kantinenmatsch. Vielleicht kannst Du mit einem selbst mitgebrachten Salat pro Woche als Mittagessen starten?

Und nicht vergessen: Viel Wasser trinken!

Persönliches Wachstum

Was willst Du lernen? Was wolltest Du schon immer mal ausprobieren? Vielleicht möchtest Du eine neue Sprache lernen oder ein kreatives Hobby beginnen, Singen zum Beispiel… Vielleicht möchtest Du Dich aber auch beruflich neu herausfordern, eine Zusatzausbildung oder ein Ehrenamt beginnen. Oder eine Reise machen? Neue Erfahrungen lassen uns unweigerlich wachsen, machen uns klüger und stärker. Womit willst Du beginnen?

Achtsamkeit

Achtsamkeit hilft uns mehr zu genießen, glückliche Momente besser wahrzunehmen, negative Emotionen zu analysieren und sie als Treibstoff für Veränderungen zu nutzen, unsere Beziehungen zu verbessern und mit mehr Fokus und Konzentration unseren Alltag zu meistern. Schon 10 Minuten Achtsamkeitsmeditation am Tag verändern nach 100 tagen unsere gesamte Hirnstruktur, sagt die Forschung. Aber auch 3 Minuten täglich zählen! Apps wie 7Mind, Headspace oder Calm haben spezielle Anfängersequenzen, die auch noch meistens gratis sind. Aber auch das tägliche stille Tagebuch schreiben, das Reflektieren über den Tag, das bewusste Wahrnehmen der Sinneseindrücke um uns herum, das „ganz da sein“ in einer Unterhaltung sind großartige Startpunkte für einen achtsameren Umgang mit uns und unserem Umgebung.

Beziehungen

Wie gehen wir mit anderen um? Welche Rollen nehmen wir ein? Wie pflegen wir unsere Kontakte? Aufmerksames Zuhören, kleine Gesten der Freundlichkeit und Großzügigkeit gegenüber anderen, ein wenig Selbstdisziplin, um Freundschaften am Leben zu erhalten und der ein oder andere Kaffee mit der Nachbarin: Das alles stärkt unser soziales Netz, das uns auffangen kann, wenn es uns einmal nicht so gut geht oder wenn wir mal die große Leiter ausleihen wollen.

Selbstfürsorge

„Aus einem leeren Brunnen kannst Du nicht schöpfen.“ Ich weiß nicht mehr, wer das gesagt hat, aber es klingt doch logisch, oder? Damit wir leistungsfähig sind, damit wir für andere da sein können, müssen wir zuerst uns selbst versorgen.

Die Kultur von Selbstfürsorge entsteht erst gerade – in vielen von uns ist dieses „Für mich selbst sorgen“ immer noch etwas, was ich erst „verdient“ haben muss, was „selbstsüchtig“ und egoistisch ist. Das selbstlose Hingeben, das Sich-Aufopfern für andere, das Schuften bis zum Burnout – das ist in unseren Köpfen immer noch das, was wir besser tun sollten. Ganz besonders trifft das übrigens auf Frauen zu, und unter ihnen im Speziellen auf Mütter.

Findest Du Dich wieder? Dann starte doch Deine neuen Gewohnheiten mit etwas, was Du tust um Dein Wohlbefinden zu steigern: Ein Spaziergang in der lauen Abendluft, um den Alltagsstress abzuschütteln. Ein kühles Getränk und ein Gedichtband auf dem Balkon. Ein Besuch im Museum – in der Mittagspause. Ein freier Vormittag, ohne dass jemand weiß, dass Du Zeit hast. Dein Lieblingsalbum im CD-Player. Frische Blumen vom Feldrand auf dem Küchentisch. Ein Buch, auf das Du Dich schon lange freust. Ein guter Wein. Ein Essen, das Du extra nur für Dich kochst – und genießt!

Eine Kleinigkeit, jeden Tag, nur für Dich.
Was machst Du heute, nur für Dich?
Schreib uns doch mal in die Kommentare, wonach Dir ist!

 

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