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Lass Deine Stimme (und Dich!) jetzt nicht hängen!

 In Sonstiges

Dezember 2020 – was für ein Jahr war das!

Es gibt immer mehr Tage, an denen möchte ich mich nur noch auf’s Sofa schmeißen und nichts mehr hören von all dem, was gerade schwierig und anstrengend und nervig und unfair ist – für mich und alle anderen.

Es ist oft schwer, sich noch aufzuraffen, einen Spaziergang zu machen, damit man überhaupt mal vor die Tür kommt. Oder zuhause ein Workout-Video anzumachen und sich zu bewegen – obwohl man doch eigentlich lieber zum Fußballtraining oder in den Zumba-Kurs möchte.

Und dann sind da diese endlosen Videokonferenzen und Zoomcalls, und es gibt keine Bandproben mehr und natürlich auch keine Chorproben – nur mit noch mehr Videokonferenzen.

Dann sind unsere Augen wirklich manchmal abends viereckig und wir schlafen schlecht von dem ganzen blauen Licht.

Und unsere Sprechgewohnheiten sind irgendwie auch noch immer nicht so, dass wir im Online-Meeting lange reden können, ohne heiser zu werden.

Und wenn wir allein vor dem Bildschirm unsere Chorstimmen üben, finden wir, dass wir gar nicht mal so toll klingen ohne die anderen…

Ein frustrierendes Jahr für unsere Stimmen.

Und doch: War Deine Stimme in diesem Jahr nicht auch superwichtig?

War sie nicht manchmal das Einzige, was Dich mit guten Freunden und Verwandten noch verbinden konnte?

Zum Beispiel mit den Großeltern, die diese Sache mit Facetime oder Skype doch irgendwie nicht hinbekommen haben?

Das Medium, das unsere Gefühle noch wirklich kommunizieren konnte?

Mit dem wir Mitgefühl, Motivation, Trost und Glückwünsche statt mit einer Umarmung noch vermitteln konnten – auch wenn wir uns die Worte über die anderthalb Meter Abstand quasi mehr zurufen als ins Ohr flüstern oder einmal mehr durch die Telefonleitung schicken mussten?

Welche Dienste hat Dir Deine Stimme in diesem Jahr geleistet? 

Welche wichtigen Gespräche konntest Du trotz allem führen?

Welche Lieder haben Dir geholfen, Frust und Schmerz zu verarbeiten?

Vielleicht ist es Zeit, mal danke zu sagen an Deine Stimme – und ihr etwas Gutes zu tun.

Und weißt Du was?

Alles, was Du für Deine Stimme tust, tust du auch für Dich.

Warum? Weil die Stimme ein Teil von Dir ist.

Dinge, die Deiner körperlichen Verfassung gut tun, tun auch Deiner Stimme gut.

Schlafen zum Beispiel,  aber auch gesunde Ernährung, viel Wasser trinken, Bewegung (am besten draußen).

Und Dinge, die unsere mentale Gesundheit, unseren Seelenzustand verbessern, sind auch gut für unsere Stimme.

Weil unser Stress- und Energielevel über das Nervensystem und die Körperspannung direkt auf die Stimmfunktion wirkt.

Also, betreibe ein bisschen mentale Hygiene, senke Deine Stresslevel, hebe Deine Stimmung.

Das geht zum Beispiel durch Meditation, Journaling – vor allem mit einem Dankbarkeitstagebuch – und Musik, die Dir gute Laune macht. Ein ordentlicher Dance Break kombiniert sogar beide Aspekte.

Lass Deine Stimme nicht hängen – und Dich auch nicht.

Mach Pause. Tu etwas für Dich. Entspanne.

Und dann steh wieder auf und mach was.

Sing ein Lied, mach ein kurzes Stimm-Warm-Up oder eine kurze Stretching-Session am offenen Fenster. Mit tiefen Atemzügen.

Sorge jeden Tag dafür, dass Dein Akku aufgeladen ist und Deine Stimme gut funktioniert.

Lächele, so oft Du kannst.

Sei ein Lichtblick für andere, indem Du Deine Stimme nutzt, um liebe Worte zu sagen, Komplimente zu machen, Mut zuzusprechen, Geschichten vorzulesen oder Weihnachtslieder zu singen. 

Wäre doch gelacht, oder?

 

Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.

                                                                                                                                                                                                                      John Ruskin

 

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