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„Nein danke, lieber nicht!“ Nett und effektiv nein sagen

 In Business, Frauen, Innere Haltung, Reden, Richtig Reden, Selbstbewusstsein, Sprache, Wortwahl

Findest Du das auch? Nein sagen kann ganz schön schwierig sein!

Vor allem für Menschen, die von sich selbst und anderen als hilfsbereit, sozial, rücksichtsvoll und gute Teamplayer eingestuft werden, ist das oft eine Herausforderung. Denn wer möchte den anderen schon vor den Kopf stoßen, vor allem wenn es ein Vorgesetzer oder Kunde ist, geschweige denn ein Freund?!

Sagt man aber immer ja, wenn man um einen Gefallen gebeten wird, könnte es noch viel schlimmer kommen…

1. „Ja“ kann dazu führen, dass Du selbst gestresster wirst.

Du kannst vielleicht Deine eigentlichen Aufgaben nicht mehr so gründlich oder pünktlich erledigen. Du schaffst es vielleicht doch nicht, den erbetenen Gefallen zu bearbeiten – und das stellt Dich dann als unzuverlässig dar.

Je öfter Du ja sagst, desto schwieriger wird es, auch mal abzulehnen. Du hast Dich ja schon als „Mädchen für alles“ etabliert und bewährt. Und wenn sich dann die Gelegenheiten häufen, an denen Du wirklich lieber nein gesagt hättest, staut sich eine Frustration auf, die dann vielleicht irgendwann explodiert, weil Du überfordert bist. Und das muss ja nicht sein, oder?

2. Sei klar, aber freundlich.

Wenn Du schon anfängst mit Wörtern wie „eigentlich“, ist es ganz einfach für den anderen, Dich doch zu überreden. Was Du machen kannst, wenn Du nicht sofort nein sagen willst: Erbitte Dir Bedenkzeit. Erkläre, dass Du das absprechen musst, noch in Deinen Terminkalender schauen etc. und entscheide in Ruhe. Und wenn Du es nicht machen willst, bereite Dich innerlich auf das Nein vor: Stelle Dich aufrecht hin, übe vielleicht ein paar Mal laut den Satz, den Du sagen willst. Und dann lehne mit einem Lächeln ab.

3. Argumentiere, aber rechtfertige Dich nicht!

Sag ruhig, warum Du die Aufgabe gerade nicht übernehmen kannst. Vielleicht bist Du wirklich die Falsche für den Bereich. Vielleicht hast Du anderen etwas versprochen, das Du nicht verschieben kannst. Vielleicht musst Du noch zwei Meetings vorbereiten und weißt schon, dass Du das nicht auch noch reingequetscht bekommst: Das alles hat negative Folgen, und zwar nicht nur für Dich! Indem Du Deine Entscheidung begründest, zeigst Du, dasss Du ein verantwortungsvoller Mensch bist, weil Du die Konsequenzen für alle Beteiligten vorausschauend bedenkst. Beeindruckend…!

Bitte: Lüge nicht! Lügen kommen früher oder später raus und zerstören Vertrauensverhältnisse, Freundschaften und jeglichen Respekt!

4. Gib dem anderen eine Alternative.

Schlag ihm eine Lösung vor, z.B. den kompetenten Kollegen von nebenan oder einen anderen Experten. Du kannst auch anbieten, es zu einem anderen Zeitpunkt zu machen – wenn Du willst!

5. Sei nett.

Formuliere ruhig erst Deine Wertschätzung: „Danke für Dein Vertrauen, aber…“ „Ich verstehe, dass Du gestresst bist, aber…“ „Du bist wirklich ein guter Freund, aber…“ Oder auch: „Bitte nimm es nicht persönlich, aber das mache ich aus Prinzip nicht!“ So brauchst Du nicht mal zu argumentieren.

6. Forsche mal an Dir selbst:

Warum fällt es mir manchmal schwer, nein zu sagen? Warum will ich eine bestimmte Aufgabe nicht übernehmen? Was würde mich ein Ja kosten? Will ich diesen Preis bezahlen? Und beobachte mal: Wie empfindest Du es, wenn zu Dir jemand Nein sagt? Wie reagierst Du? Was denkst Du?

Hast Du noch mehr Tipps und Tricks? Teile sie doch mit uns in den Kommentaren!

 

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