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Und endlich hören mir alle zu! Ohne Anstrengung Aufmerksamkeit erzeugen

 In Business, Gehirn, Präsentation, Präsentieren, Reden, Rhetorik, Richtig Reden, Sprache, Verkaufen, Vortrag, Vortragen, Wortwahl

Menschen sind Gehirne auf Hälsen

Liebe sprechende Menschen,

kennt Ihr das? Ihr hört jemandem zu, wie er über ein total trockenes Thema erzählt und seid trotzdem gebannt? Von seiner oder ihrer „Persönlichkeit“ oder „Art“?

Oder Ihr geht zu einem Vortrag über ein Thema, das Euch brennend interessiert, ertappt Euch aber dabei, wie Eure Gedanken abschweifen und Ihr müde werdet? Ihr schiebt es auf die lange Skatrunde am Abend vorher oder den langen Arbeitstag, der hinter Euch liegt. Aber in Wahrheit hängt Euer Interesse oder Eure Langeweile vom Sprechstil des Vortragenden ab!

Wie Du es schaffst, dass man Dir zuhört

Du brauchst weder zu brüllen noch zu flüstern, damit alle an deinen Lippen hängen. Du brauchst keine Befehle auszusprechen, damit man tut, worum du bittest.

Du brauchst keinen dramatischen Auftritt, weder einen Maßanzug, noch die perfekte Figur, um dir Respekt zu verschaffen.

Was du wissen musst, ist folgendes: Damit der Mensch dir zuhört, musst du deinen Redefluss auf sein Gehirn abstimmen – sprich, wie das Gehirn Deines Gegenübers es am allerbesten verarbeiten kann und hilf deinem Gesprächspartner so, dir ohne Anstrengung zu folgen und das Gesagte sofort zu verarbeiten.

1. Nur ein Thema pro Satz

Das Gehirn kann nur eine Sache gleichzeitig tun. Wenn du sprichst, hört es zu. Wenn du aufhörst zu sprechen, verarbeitet es das Gesagte.

Beschränkst du dich auf einen Gedankengang in deinem Satz, ist es leicht für das Gehirn, das, was du gesagt hast, zu verarbeiten und sogar abzuspeichern.

Ein positiver Nebeneffekt: Oft wird Klarheit in der Aussage mit Führungsqualitäten in Verbindung gebracht – das kann doch nicht schaden, oder…?

2. Mach doch mal ´nen Punkt!

Das Absenken der Stimme zum Satzende signalisiert dem Gehirn Deines

Zuhörers: Gleich ist Zeit zum Verarbeiten! Man kann außerdem die Pause super zum ruhigen Luftholen nutzen. Genügend Luft (nicht zuviel!) in den Lungen gibt der Stimme Kraft und macht es ihr möglich, klangvoll und souverän zu klingen.

Genügend Sauerstoff ist außerdem wichtig für Deine Konzentration!

Atme also regelmäßig und gib Deinem Publikum Zeit, Deine Inhalte aufzunehmen.

3. Benutze verschiedene Tonhöhen, um lebendig und betont zu sprechen

Gehirne hören Deine Stimme wie ein Muster. Wenn Dein Muster einfach ist (wenige unterschiedliche Tonhöhen), lernen sie es schnell. Und dann gehen sie zur nächsten interessanten Sache über, die sie lernen können. Das heißt, sie hören auf, Dir zuzuhören. Wenn Dein Muster sich ändert und unvorhersehbar ist, hört das Gehirn weiter zu, bis es das Muster kennt. So lange Du neue Tonhöhen und Sätze mit dem selben Thema verwendest, kannst Du tausende verschiedene Muster bilden. Das Gehirn Deines Zuhörers wird Dein Muster nie „kennen“ , und es wird weiter zuhören.

Versuche, Dein Publikum mit Deiner Erzählweise zu faszinieren, egal zu welchem Thema!

Achte mal darauf, wem Du gerne zuhörst und bei wem Deine Gedanken abschweifen – und dann beobachte, WIE der- oder diejenige spricht…

Wir freuen uns auf Eure Fragen und Kommentare!

Willst du mehr über den richtigen Umgang mit Deiner Stimme lernen? Schreib uns!

 

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  • […] ist die elegantere Lösung. Einige Sekunden kommen Dir als Sprecher unheimlich lang vor, der Zuhörer ist jedoch froh, dass er seine Gedanken selbst sortieren kann und eine kleine Pause hat. Wahrscheinlich fällt […]

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