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Ein großartiger Voice-Hack – Das Five-Minute-Journal

 In Entspannung, Gehirn, Innere Haltung, Richtig Reden, Sonstiges, Stimme allgemein
Das Five-Minute-Journal kommt aus Amerika und ist eine Methode, um sich auf die positiven Seiten des Lebens zu fokussieren und sich damit in eine glückliche Stimmung zu bringen. Laut Co-Founder Alex Ikonn eine „Zahnbürste für den Geist“.

 

Und was in aller Welt hat das mit der Stimme und Stimmtraining zu tun?

Jede Menge, sage ich Euch. Doch zuerst kurz zum Hintergrund und Aufbau des Buches.

Die Gründer UJ Ramdas und Alex Ikonn haben auf Grundlage von Forschungen im Gebiet der Positiven Psychologie ein Tool entworfen, mit dem Du morgens und abends Dankbarkeit bewusst erlebst. Morgens startest Du mit dem Aufschreiben von drei Dingen, Menschen oder Erlebnissen, für die Du in dem Moment besonders dankbar bist. Außerdem schreibst Du eine Affirmation für den Tag auf. Also im Grunde genommen eine Beschreibung dessen, was Du im Leben erreichen willst oder wie Du sein willst. So verinnerlichst Du Deinen Wunsch oder Traum – so lange bis er wahr wird.

Abends bekommst Du im Five-Minute-Journal die Möglichkeit Deinen Tag zu evaluieren. Du schreibst drei großartige Momente auf, die Du im Verlauf des Tages erlebt hast. So konzentrierst Du Dich wieder auf die schönen Erlebnisse und beendest den Tag mit einem positiven Gefühl. Auch wenn Dir am Tag weniger gute Dinge begegnet sind. Zum Schluss schreibst Du noch auf, was Du hättest machen können, um den Tag besser zu machen. Dadurch bekommst Du das Gefühl, dass Du selbst verantwortlich bist. Du hast jeden Tag die Chance hast, Dein Leben zum Positiven zu verändern.

Zusätzlich gibt es noch motivierende Zitate und die „weekly challenge“. Sie fordert Dich auf Dinge zu tun, die Du entweder sonst nicht machen würdest oder vergessen hast. Oder die Dich aus der Komfortzone locken und Dich glücklich machen (sollen).

Dieses bewusste Praktizieren von Dankbarkeit soll positive Effekte auf physischer, psychischer und sozialer Ebene haben. Wer darüber mehr lesen möchte, der schaut mal in die Studien von Robert Emmons oder liest diesen Artikel. Und an dieser Stelle kommen wir auch schon an den entscheidenden Punkt: Dieses Ritual kann auch für Deine Stimme hilfreich sein.

Die Stimme ist der Spiegel der Seele

Emotionen und Persönlichkeitseigenschaften sind in der Stimme und Sprechweise erkennbar. Je nachdem, ob man beispielsweise verärgert oder traurig ist, verändert sich das Schwingungsverhalten der Stimmbänder und dadurch wird vermehrt das obere oder untere Klangspektrum verstärkt. Auch die kleinen muskulären Veränderungen der mimischen Muskulatur und die gesamte Körperspannung haben einen Einfluss auf den Stimmklang. Die Stimme klingt so bei Traurigkeit eher dunkel und gedämpft und bei Ärger eher kräftig und durchdringend. Auch Persönlichkeitseigenschaften, wie Gelassenheit oder Ängstlichkeit, werden auf ähnliche Weise im Stimmklang und der Sprechweise repräsentiert. Auch wenn man sich nicht viel mit Stimmen und Sprechweisen beschäftigt, unbewusst übertragen wir sämtliche Muster auf unser Gegenüber und nehmen im Gegenzug Stimmungen unseres Gesprächspartners unbewusst wahr und an.

Stimme wirkt unmittelbar und unausweichlich

Willst Du Deine Gesprächspartner mit Deiner Stimme überzeugen, eine sympathische und freundliche Atmosphäre schaffen, selbstbewusst und zugänglich wirken? Dann musst Du selbst in einer guten Stimmung sein. Neben den positiven Effekten auf die eigene körperliche und mentale Gesundheit, kann eine Fokussierung auf die positiven Dinge im Leben auch für eine freundlich, entspannt klingende Stimme sorgen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Du jeden Tag bewusst dankbar bist und Dich auf die positiven Dinge im Leben konzentrierst, ist durch das schnelle, oftmals hektische Leben relativ gering. Ein Ritual kann hier die Lösung sein.

„Your habits are driving your performance. Your rituals are creating your results.“ Robin Sharma

Das Five-Minute-Journal ist eine Möglichkeit ein solches Ritual in den Alltag zu integrieren. Einfach, effektiv und wenig zeitintensiv.

Hier könnt Ihr das Buch in der amerikanischen Version bestellen. 

Was habt Ihr für Methoden in Eurem Alltag, um Euch in eine positive Stimmung zu bringen und so Eure Stimme und Sprechweise zu „hacken“?

PS: Es ist selbstverständlich auch völlig ok, wenn Ihr mal in einer weniger guten Stimmung seid und einfach mal verärgert, müde, traurig oder frustriert. Nehmt auch diese Stimmungen bewusst wahr und lasst sie zu – zumindest für einen gewissen Zeitraum.

 

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