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Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?

 In Business, Gehirn, Innere Haltung, Reden, Sonstiges, Stimme allgemein

In welchen Rollen Du sprichst- und welche Rolle dein akustisches Selbstbild dabei spielt

Wie kann denn mein Selbstbild akustisch sein?

Ganz einfach, so wie wir ein eigenes Bild von unserer Persönlichkeit haben, haben wir auch eine Vorstellung davon, wie unsere Stimme klingt und klingen soll. Diesem Bild entsprechend regulieren wir unsere Stimme in Lautstärke und Intensität… und nicht selten zensieren wir uns dabei selber. Wie wir unsere Stimme gefunden haben ist geprägt von unserer Erziehung, vielen Erfahrungen, konstruktiven und weniger konstruktiven Reaktionen und Rückmeldungen auf unsere Stimme und Sprechweise.

Die gute Nachricht:
In uns schlummert ein viel größeres Stimmpotenzial das darauf wartet, genutzt zu werden!

Glaubenssätze wie „Meine Stimme ist halt so leise!“ oder auch „Ich darf nicht laut sein!“ haben sich breit gemacht und tun alles, damit das auch so bleibt. Alles was anders klingt als das Bekannte erscheint uns komisch, unnatürlich oder übertrieben.

Es kann also eine sehr spannende Begegnung sein, Deinem eigenen Stimm-Image hallo zu sagen.

Was denkst Du selber über Deine Stimme?

Nimm wahr:
In welchen Situationen fühlst Du dich stimmlich stark? In welchen kommst Du stimmlich ins Schwanken? Und wie soll deine Stimme klingen?

Ich habe in Seminaren schon oft gesehen wie ein negatives Stimm- Image bei einer raumfüllenden Sprechweise („Häh?! ich hab das Gefühl ich schreie!“) durch ein konstruktives Feedback der Gruppe zum Aha- Erlebnis wurde. Und daraus wurde Entwicklung möglich.

Es kann sehr bereichernd sein, diese negativen Glaubenssätze über Bord zu werfen!
Denn mit unserem Stimm- Image begegnen wir ja schließlich den Menschen, mit denen wir in Kontakt treten und bestimmen dadurch unsere Kommunikation.

Das eigene Stimm-Image und damit die Art und Weise wie wir sprechen ist natürlich beeinflusst davon, mit wem wir sprechen und verändert sich dementsprechend.

In welcher Situation bin ich? Wie geht es mir? Was will ich, was fühle ich? Wie stehe ich zu meinem Gegenüber, wie steht das Gegenüber zu mir?

Daraus ergeben sich unterschiedliche soziale Rollen in denen wir kommunizieren. Jeder von uns wechselt ständig zwischen diesen Rollen hin und her und damit auch zwischen sozialen Stimmen.
Manchmal sind sogar mehrere gleichzeitig gefragt. Das schönste Paradebeispiel ist der Telefonanruf.
Jeder kennt das: Dein Gegenüber switcht aus einem seriösen, sonorem Gesprächston mit Dir in flötende Höhen um das Gespräch kurz anzunehmen, in den Hörer zu säuseln „ich rufe später zurück, bin grad im Gespräch!“ Um dann nahtlos in die Stimme für Dich zurückzukehren. Alles in wenigen Minuten und in den meisten Fällen unbewusst.

Ich wette, auch Dein beruflicher Alltag ist voll von Versionen Deines Stimm-Selbst.

Wenn Du mit Kollegen plauderst sprichst Du anders, atmest Du anders als in Situationen, in denen Du dich beweisen kannst, überzeugen sollst, gehört werden willst oder führen musst.

Ein positives Stimm- Image ist eine perfekte Basis um sich den unterschiedlichen Rollen und Herausforderungen zu stellen und dabei stimmig zu sein: sag das was du sagen willst so, wie du es sagen willst.

Ein erster Schritt ist die bewusste Selbstwahrnehmung deiner Stimme und den daran beteiligten Vorgängen.
Dann kann’s ja losgehen, erober Dein Stimmpotential!
Stimmste?! mir zu?

 

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