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Wie Singen Dein Immunsystem stärkt und Dich glücklich macht

 In Gesang, Innere Haltung, Singen, Stimmhygiene, Stimmwellness

Soll ich überhaupt singen?! Ja, unbedingt!!!

von Eva Müller

 

Egal ob alleine (in Deinem Auto, unter der Dusche oder im Wohnzimmer) oder in der Gemeinschaft (Chor, Acapella Gruppe etc. …) – Singen macht glücklich!!!

Und nicht nur das, Singen und Musik hören stärkt auch unser Immunsystem.

Und falls Du jetzt denkst „Ne, singen ist nicht so meins“, probiere es doch einfach mal aus oder nutze unsere Tipps zum Musik Hören für gute Laune weiter unten. Also konzentrieren wir uns erst mal auf die wichtigsten Aspekte des Singens:

Singen stärkt das Immunsystem

Ja, Du liest richtig. Singen stärkt tatsächlich unser Immunsystem, dies wurde bereits mehrfach in Studien untersucht und belegt.
Mit dem Singen stärkst Du Deine Haltung, Deine Atmung, Dein Herzkreislaufsystem wird angeregt und Stress wird abgebaut.

Beim Singen atmen wir tiefer und ergiebiger als in Ruhe, sodass unser Körper besser mit Sauerstoff versorgt, unser Stoffwechsel angeregt, die Durchblutung gefördert und unsere Konzentrationsfähigkeit gesteigert wird.
Und das Ganze passiert bereits nach 10-15 Minuten singen.

Außerdem hat man herausgefunden, dass Singen die Bildung von Immungloboline A fördert. Also schützt Dich das Singen sogar vor der ein oder anderen Erkältung.

Und als wäre das noch nicht genug: Beim Singen wird Deine Zirbeldrüse stimuliert und Melatonin ausgeschüttet. Melatonin fördert Deinen Schlaf und hat zudem einen tumorhemmenden Effekt.

 

Singen hebt Deine Laune! 

Wenn Du singst, werden körpereigene Glückshormone ausgeschüttet.
Dazu gehören Endorphin, Serotonin und Dopamin, die deinen Gemütszustand ziemlich schnell anheben. 😉
Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin werden hingegen abgebaut.

 

Klingt doch gut oder!? Also worauf wartest Du noch!?

Nach 30 Minuten Singen wird dann auch noch das Bindungshormon Oxytocin gebildet. Das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt.
Also beim nächsten Mal direkt mit der ganzen Familie singen oder vielleicht in einem Chor in Deiner Nähe!?

 

Singen baut Stress ab

Musik und vor allem das Singen wirken sich auch positiv auf das vegetative Nervensystem aus. Dieses regelt die automatischen Abläufe in Deinem Körper wie Atmung, Herzschlag oder Verdauung.
Beim vegetativen Nervensystem sprechen wir von Sympathikus und Parasympathikus. Der Sympathikus kommt zum Tragen, wenn wir unter Stress und Druck stehen. Atem-, Herzfrequenz und Blutdruck werden erhöht. Der Parasympathikus ist der Gegenspieler und sorgt für Beruhigung und Entspannung.

In unserem Alltag sind diese zwei Gegenspieler häufig nicht im Gleichgewicht. Und auch hier kann uns das Singen weiterhelfen, denn vor allem durch das tiefe Atmen wird der Parasympathikus aktiviert.
Und deshalb werden wir durch das Singen auch ruhiger und entspannter, denn unser Blutdruck sinkt und die Muskulatur entspannt sich.

Wer singt, lebt länger!

Ja auch das wurde tatsächlich untersucht und belegt.
Wer singt hat eine signifikant höhere Lebenserwartung.

Also los geht’s!

 

Sing Dich frei!

Du kannst beim Singen einfach mal alles rauslassen, ob es gerade ein melancholisches Stück ist, um die Traurigkeit nochmal richtig auszuleben oder aber doch die Rocknummer, um mal etwas „Dampf abzulassen“.
Probiere es doch einfach mal aus!

Heute nicht in Singlaune?
Dann probiere es mit einem herzhaften Seufzer.
Tief einatmen und haaaaaaaaaaaaaaa…. alles loslassen!

Und jetzt zu Stücken Die Dir Freude bereiten.

Such Dir ein Lied, was Du gut kennst, womit Du gute Laune und vielleicht auch positive Erinnerungen verbindest.

 

Sing like there’s nobody listening!

Und ganz wichtig, es gibt hierbei keine Fehler!
Jeder kann singen und zwar so, wie es ihm gerade gefällt!

Singen ist nicht Deins?
Auch Musik zu hörenhat einen wunderbaren Effekt auf unsere Stimmung.

Playlist für gute Laune!

Musik bewegt uns, wir müssen dabei Lachen, Schmunzeln oder weinen, sie kann uns in ganz unterschiedliche Stimmungen versetzten. Musik hat also eine intensive Wirkung auf uns, der wir uns nicht entziehen können.

Erstelle eine gute Laune Playlist, am besten dann, wenn Du gut Laune hast, sodass Du diese bereit hast, wenn mal dunkle Wolken aufgezogen sind.

Vllt. startet Deine Playlist auch erst einmal mit einem Song, der zu der aktuellen Stimmung passt und wird dann von Song zu Song immer positiver. Das kannst nur Du rausfinden, was Du am Ehesten brauchst.

Wichtig ist auch, dass Du diese Songs magst, also nutzte nicht einfach eine fertige Playlist bei Spotify, sondern stelle eine eigene mit Deinen ganz persönlichen gute Laune Hits zusammen.

 

Tanz Dich glücklich! – Dance like there’s nobody watching!

Wie wäre es, einmal jeden Tag einen Song lang einfach drauf los durch die Wohnung zu tanzen? Nach dem Aufstehen, gegen das Nachmittagstief?
Oder wann auch immer Dir danach ist.

Such Dir Lieder aus, die eine positive Stimmung haben für Dich oder Lieder, bei denen Du einfach mal alles „raustanzen“ und loslassen kannst.

Probiere es eine Woche lang aus, ich wette Deine Laune verbessert sich! 😉

Du kannst entweder jeden Tag einen neuen Song auswählen oder aber du überlegst Dir vorher eine Playlist für die Woche.

Falls Du doch ein wenig Inspiration brauchst, hier unsere Gute-Laune-Power Playlist.

Und nun viel Freude beim Singen, Tanzen und Musikhören!!!

 

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